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März 2026 - Eine andere Form von Sicherheit

  • 2. Apr.
  • 4 Min. Lesezeit

In den letzten Newslettern habe ich euch davon erzählt, was im vergangenen Jahr passiert ist und was diese Zeit innerlich mit mir gemacht hat.


Wie es ist, wenn plötzlich vieles nicht mehr steuerbar ist. Und was mich in dieser Phase getragen hat.


Eigentlich wollte ich genau hier anknüpfen und über das Thema Kontrolle schreiben. Oder vielleicht eher darüber, was passiert, wenn wir sie loslassen müssen.


Doch dann kam eine Einladung.


Ich wurde eingeladen, an einem Event von Andreas Küffner (Become the Networker) zu sprechen – ein Rahmen, der sich wie der Name schon sagt, klar im Network-Marketing bewegt. Doch es ging in diesem Moment nicht um Strategien oder Inhalte, sondern um meine persönliche Geschichte.


Interessanterweise hat alles schon im Juni letztes Jahr begonnen, als ich bei Andreas ein Mentoring gestartet habe. Mit dem Wunsch, mein Business weiterzuentwickeln, meine Partner noch besser zu begleiten und als Leader weiter zu wachsen.

Dass ich dieses Mentoring dann wenige Wochen später durch meinen gesundheitlichen Einschnitt komplett pausieren würde, war so nicht geplant.


Das Format am Event war ein Interview auf der Bühne. Etwa 10 bis 15 Minuten, rund 500 Menschen im Raum – und sehr persönliche Fragen. Ich habe zugesagt, ohne lange darüber nachzudenken. Und erst während des Gesprächs wurde mir bewusst, dass da ein weiterer Teil meiner Erfahrung sichtbar wird, den ich bis dahin selbst noch nicht wirklich eingeordnet hatte.

Catia Tauriello im Interview mit Andreas Küffner

Ich wurde gefragt, wie es mir in dieser Zeit gegangen ist.

Und während ich erzählte, wurde mir noch einmal klar, wie besonders diese Phase eigentlich war. Einerseits war da der Einschnitt, das Herausfallen aus dem gewohnten Alltag, die Momente, in denen nichts mehr selbstverständlich war. Andererseits war da auch etwas, das mich auf eine sehr stille, aber kraftvolle Weise getragen hat.


Da war die Unterstützung aus meinem Umfeld. Menschen, die übernommen haben, die mitgedacht haben, die einfach da waren. Tief berührt hat mich, dass ein Chat entstanden ist, in dem mehrmals täglich für mich meditiert oder gebetet wurde. Ich wusste das zu Beginn gar nicht, später wurde ich selbst Teil davon.


Diese Form von Verbindung lässt sich kaum erklären, aber sie war spürbar – und sie hat mich durch diese Zeit getragen.

Vielleicht kennst du solche Momente auch. Momente, in denen plötzlich sichtbar wird, was wirklich da ist, wenn das Gewohnte wegfällt.


Und dann kam eine Frage, die für mich im ersten Moment fast nebensächlich wirkte: wie es mir finanziell in dieser Zeit gegangen ist.


Ich habe kurz innegehalten und gemerkt, dass ich mir diese Frage selbst nie wirklich gestellt hatte. Es gab keinen Einbruch, keine existenziellen Sorgen, keinen inneren Druck. Mein Business lief weiter – und das nicht, weil ich aus dem Krankenbett heraus gearbeitet habe, sondern weil ich mir über Jahre etwas aufgebaut habe, das auch ohne mich weiterläuft. Beruhigt hat mich jedoch nicht nur das «Weiterlaufen» an sich, sondern die Art, wie es weiterlief. Nämlich ruhig und stabil, getragen von Menschen, nicht nur von Zahlen.


Für mich war das selbstverständlich. Erst in den Reaktionen im Raum habe ich gespürt, dass es das überhaupt nicht ist.


Mir ist dabei auch aufgefallen, dass Network Marketing ein Thema ist, über das ich eher zurückhaltend spreche. Meine Entscheidung damals galt in erster Linie der Firma, nicht dem System dahinter. Und doch war es genau dieses Businessmodell, das mir in dieser Zeit Stabilität gegeben hat.


Ich bin seit vielen Jahren selbstständig und habe bewusst auf klassische Absicherungen verzichtet. Es mag viele überraschen, doch es war für mich auch in dieser Phase kein Thema. Ich konnte mich vollständig auf meine Erholung konzentrieren, ohne den Druck, schnell wieder „funktionieren zu müssen“.


Am Ende dieses Interviews wurde ich zu meiner Überraschung mit dem Award „Story of the Year“ ausgezeichnet.

Das war ein sehr berührender Moment für mich.


Nach diesem Gespräch – und auch in den Tagen danach – ist bei mir etwas nachgeklungen.


Was ist hier über all die Jahre entstanden?

Etwas, das nicht permanent an meine eigene Zeit gebunden ist. Strukturen, die tragen und Menschen, die mittragen.

Ich habe verstanden, dass es einen Unterschied macht, wie wir etwas aufbauen.


Wir sprechen oft darüber, was wir tun, wie wir arbeiten oder was wir erreichen möchten. Viel seltener fragen wir uns, ob das, was wir aufbauen, uns auch dann noch dient, wenn wir selbst einmal ausfallen.

Für mich hat sich genau das in dieser Zeit gezeigt – und vielleicht liegt gerade darin eine Form von Sicherheit, über die wir viel zu selten sprechen.


Heute sehe ich vieles klarer. Ich sehe die Menschen an meiner Seite, die Gemeinschaft, das Vertrauen – und ich sehe, was über die letzten Jahre gewachsen ist. Leise, aber tragfähig.


Dafür bin ich unglaublich dankbar.

Vielleicht ist Sicherheit nicht das, was wir absichern, sondern das, was wir über Zeit bewusst aufbauen.


Und die eigentliche Frage ist doch:


Was entsteht daraus – und trägt es uns auch dann, wenn wir selbst einmal nicht tragen können?


Herzliche Frühlingsgrüsse


Catia 💜


Apropos Frühling… mein Monatstipp im März!

Der Frühling steht für viele von uns für einen Neustart. Mehr Leichtigkeit, mehr Bewegung, vielleicht auch der Wunsch, innerlich etwas „aufzuräumen“.

Spannend ist, dass unser Körper genau das ohnehin tut – ganz von selbst.

Ein Prozess, der dabei eine zentrale Rolle spielt, ist die sogenannte Autophagie. Vereinfacht gesagt: Der Körper baut alte oder beschädigte Zellbestandteile ab und erneuert sie. Eine Art inneres Recycling – leise, aber sehr wirkungsvoll.


Ich finde diesen Gedanken gerade sehr passend: dass nicht alles aktiv gesteuert werden muss, sondern vieles im Hintergrund bereits geschieht.

Gerade auch nach Phasen, in denen der Körper stärker gefordert war, zum Beispiel nach einer Krankheit, wird spürbar, wie wichtig diese natürlichen Prozesse sind.


Mit den Jahren verlangsamt sich dieser Prozess etwas. Umso schöner zu wissen, dass wir ihn bewusst unterstützen können. Aktuell nutze ich dafür BEYOND spermidine von RINGANA.


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