Januar 2026 - Mehr Sein. Weniger Müssen
- Janine Wälti

- vor 22 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, sehe ich ein Leben, das sich für mich stimmig anfühlt. Vor acht Jahren habe ich mich mit RINGANA selbständig gemacht – ein Business, das ich liebe und das mich bis heute erfüllt. Ich arbeite mit Menschen, für Menschen, und genau das entspricht mir zutiefst.

Ich habe mein Leben nie als Überforderung erlebt. Im Gegenteil: Es ist lebendig, in Bewegung, getragen von Begegnungen, Gesprächen und dem Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Gerade deshalb habe ich lange nicht gespürt, wo meine Grenzen liegen. Es fühlte sich immer richtig an.
Für andere da zu sein, ist ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit. Es nährt mich, es verbindet mich, es gibt mir Sinn. Und gleichzeitig habe ich in dieser Selbstverständlichkeit viel Verantwortung getragen – oft, ohne zu merken, wie sehr ich dabei mich selbst aus dem Blick verliere.
Erst im vergangenen Sommer hat mein Körper begonnen, mit mir zu sprechen. Ich bekam die Einladung, genauer hinzuschauen und innezuhalten. Ein medizinischer Einschnitt, mehrere Wochen im Krankenhaus und viel Zeit zum Nachdenken folgten.
Heute beginne ich zu verstehen, was das letzte halbe Jahr mit mir gemacht hat. Und eine Erkenntnis hat sich dabei besonders klar gezeigt:
Ich muss gar nichts.
Nichts leisten.
Und nichts beweisen.
Ich habe erfahren, dass ich gemocht werde – einfach so. Nicht wegen dem, was ich tue, sondern wegen dem, was ich bin.
Das hat etwas in mir verändert. Es hat mich weicher gemacht und mir erlaubt, einfach zu sein. Es hat mir gezeigt, wie sehr ich lange Zeit einfach funktioniert habe. Wie selten ich wirklich innegehalten habe. Und wie leicht ich mich selbst aus dem Blick verliere – selbst dann, wenn ich denke, ich sei sehr bewusst unterwegs.
Wo stehe ich heute?
Ganz ehrlich: ich taste mich langsam voran. Ich beginne erst, Dinge anders zu machen, Muster zu erkennen und ohne schlechtes Gewissen Raum für mich zu schaffen. Ich lerne gerade, was es heisst, wirklich gut für mich zu sorgen. Jeden Tag kommen neue Erkenntnisse dazu, neue Gedanken.
Ich weiss, dass ich gerade ein neues Kapitel schreibe. Nicht geplant, nicht bewusst gewählt und ganz sicher nicht entstanden aus einem Visionboard, sondern aus einer klaren Grenze meines Körpers. Meine Herzschwäche ist jetzt Teil meiner Realität. Sie zwingt mich nicht in die Knie, aber sie fordert mich dazu auf, ehrlicher mit mir zu sein.
Ich kann immer noch vieles – einfach anders. Bewusster, manches langsamer, aber mit deutlich mehr Klarheit. Heute stelle ich mir Fragen wie: Wofür setze ich meine Energie ein? Was ist mir wirklich wichtig? Wen lasse ich in meinen Raum? Und was nährt mich, statt mich auszupowern?
In all dem spüre ich eine grosse Chance. Eine Chance zu heilen.
Was ich mir für dieses neue Jahr wünsche
Mehr Sein statt Müssen.
Mehr innere Freiheit statt inneren Druck.
Mehr Verbundenheit – auch mitten im Tun.
Mehr Milde mit mir selbst.
Und ich wünsche mir, dass auch du dir diese Fragen immer wieder stellst: Was tut dir gut? Woran misst du dein Leben? Und wo darfst du dich selbst ein Stück mehr wählen?
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Ein Impuls aus meinem AlltagÜber die letzten Monate war ich echt froh, meine Shakes zur Hand zu haben. Das Spital-Frühstück hat mich zwar liebevoll an frühere Zeiten erinnert - nichts gegen Confi-Brot und Kaffee – aber Nährstoffe? Mein RINGANA COMPLETE d-eat, RINGANA SPORT protein und auch unsere natürlichen RINGANA ABC Packs (Supplements) haben mich zuverlässig mit dem versorgt, was mein Körper wirklich brauchte. |
Manchmal ist Selbstfürsorge eben ganz pragmatisch.
Mit einer lieben Umarmung
Catia
PS: Im nächsten Newsletter erzähle ich dir, warum Tools mir Orientierung geben – ich sie aber nie über mein eigenes Gefühl stelle.

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