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SOUL

Natur entdecken

Sich selbst wieder näherkommen.

 

Wir verbringen ziemlich viel Zeit damit, unser Leben zu organisieren.

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Wir arbeiten. Erledigen. Planen. Kümmern uns. Treffen Entscheidungen. Funktionieren.

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Und manchmal merken wir irgendwann:

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Irgendwie bin ich selbst dabei ein bisschen aus dem Blick geraten.

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Nicht unbedingt, weil etwas grundsätzlich falsch läuft.

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Vielleicht ist äusserlich sogar vieles gut.

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Und trotzdem gibt es diese leise Stimme, die immer wieder auftaucht.

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Da müsste doch noch etwas sein.

Etwas, das mehr zu mir passt.
Etwas, das ich schon lange spüre.
Etwas, dem ich bisher vielleicht zu wenig Raum gegeben habe.

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Genau diese leisen Stimmen interessieren mich.

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Persönliche Entwicklung bedeutet für mich nicht, jemand anderes zu werden.

 

Lange dachte ich bei Entwicklung vor allem daran, Neues zu lernen.

Heute sehe ich das etwas anders.

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Natürlich dürfen wir lernen, wachsen und uns verändern.

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Aber manchmal besteht Entwicklung auch darin, Dinge wiederzuentdecken, die längst da sind.

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Die eigenen Stärken.

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Die eigenen Bedürfnisse.

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Die Werte, die uns wirklich wichtig sind.

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Die Art, wie wir Dinge wahrnehmen.

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Unsere Grenzen.

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Und vielleicht auch Wünsche, die wir irgendwann ziemlich erfolgreich zur Seite geschoben haben.

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Nicht alles an uns muss verbessert werden.

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Manches möchte einfach wieder wahrgenommen werden.

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Die eigene Stimme hören ist das eine.

Ihr zu vertrauen manchmal etwas ganz anderes.

 

Wir wissen erstaunlich oft ziemlich genau, wenn etwas nicht mehr stimmt.

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Wir spüren, dass eine Situation Kraft kostet.

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Dass wir eigentlich Nein sagen möchten.

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Dass eine Entscheidung ansteht.

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Oder dass da etwas ist, das wir gerne ausprobieren würden.

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Und dann kommt der Kopf.

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Mit einer beachtlichen Sammlung guter Argumente.

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Was, wenn es nicht funktioniert?
Was denken die anderen?
Ist das vernünftig?
Kann ich das überhaupt?
Und müsste ich nicht eigentlich zufrieden sein?

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Ich kenne diese Gespräche ziemlich gut.

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Vielleicht geht es deshalb gar nicht darum, den Kopf auszuschalten.

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Der meint es meistens gar nicht böse.

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Aber vielleicht muss er auch nicht immer alleine entscheiden.

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Was ist eigentlich meins?

 

Diese Frage begleitet mich seit vielen Jahren.

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Was ist mir wirklich wichtig?

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Welche Vorstellungen von meinem Leben gehören tatsächlich zu mir – und welche habe ich irgendwann übernommen?

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Wo passe ich mich an, obwohl ich eigentlich etwas anderes spüre?

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Was kann ich besonders gut, ohne es selbst überhaupt als Stärke wahrzunehmen?

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Und was möchte durch mich vielleicht noch entstehen?

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Ich glaube, wir brauchen nicht auf jede dieser Fragen sofort eine Antwort.

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Manche Antworten zeigen sich erst, wenn wir anfangen, genauer hinzuschauen.

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Oder wenn jemand die richtige Frage stellt.

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Unsere Stärken sind für uns selbst oft erstaunlich unspektakulär.

 

Vielleicht gerade deshalb, weil sie uns so selbstverständlich vorkommen.

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Was uns leichtfällt, halten wir schnell für nichts Besonderes.

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„Das kann doch jeder.“

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Nein.

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Kann eben nicht jeder.

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Der eine schafft Verbindung zwischen Menschen.

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Eine andere erkennt Zusammenhänge, die niemand sonst sieht.

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Jemand bringt Ruhe in einen Raum.

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Ein anderer kann begeistern, organisieren, zuhören, gestalten, erklären oder etwas völlig Neues denken.

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Ich finde es unglaublich spannend, Menschen dabei zu beobachten, wenn ihnen langsam bewusst wird:

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Ah. Das gehört zu mir.

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Und vielleicht sogar:

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Damit kann ich etwas bewirken.

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Entwicklung braucht Raum.

 

Nicht jede Veränderung muss gleich das ganze Leben auf den Kopf stellen.

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Manchmal beginnt sie mit einer Frage.

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Mit einem Gespräch.

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Mit einem Gedanken, den man nicht gleich wieder wegschiebt.

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Oder mit dem Mut, etwas ein kleines bisschen anders zu machen als bisher.

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Ich mag Räume, in denen Menschen nachdenken, erzählen, ausprobieren und auch einmal noch keine Antwort haben dürfen.

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Ohne dass sofort jemand erklärt, wie es richtig geht.

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Denn ich glaube, dass wir viele Antworten nicht von aussen bekommen.

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Aber manchmal brauchen wir ein Gegenüber, damit wir die eigenen wieder hören können.

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BODY · SOUL · BUSINESS

 

Für mich lässt sich persönliche Entwicklung nicht wirklich vom restlichen Leben trennen.

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Wenn ich meine Werte besser kenne, verändert das vielleicht meine Entscheidungen.

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Wenn ich meine Grenzen wahrnehme, verändert das meinen Alltag.

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Wenn ich meine Stärken erkenne, verändert sich möglicherweise die Art, wie ich arbeite.

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Und wenn ich beginne, meiner eigenen Stimme mehr zu vertrauen, stellt sich vielleicht irgendwann eine ganz andere Frage:

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Wie möchte ich eigentlich leben und arbeiten?

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Genau dort berühren sich für mich SOUL und BUSINESS.

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Nicht, weil jeder Mensch sein Berufsleben verändern muss.

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Sondern weil unsere Arbeit ein ziemlich grosser Teil unseres Lebens ist.

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Und weil auch dort mehr von uns Platz haben darf.

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Vielleicht musst du nicht herausfinden, wer du werden sollst.

 

Vielleicht darfst du zuerst neugierig darauf werden, wer du längst bist.

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Was gehört zu dir?

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Was möchtest du nicht länger übergehen?

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Und was in dir hätte vielleicht gerne etwas mehr Raum?

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